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54
Lyonel Feininger
Sammlung von 65 Briefen an Alois Schardt sowie 46 Briefen mit Familienkorrespondenz, 1920-1955.
Estimation: € 150,000 / $ 168,000
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Lyonel Feininger
Sammlung von 65 Briefen an Alois Schardt sowie 46 Briefen mit Familienkorrespondenz, 1920-1955.
Estimation: € 150,000 / $ 168,000
Museales Zeugnis der Moderne
Lyonel Feininger
Maler und Graphiker, 1871-1956. Sammlung von 65 Briefen an Alois J. Schardt sowie 46 Briefen mit Korrespondenz beider Familien. Verschiedene Orte (Weimar, Deep/Pommern, Dessau, Berlin, New York, Falls Village, Plymouth u. a.), 20. Februar 1920 bis 30. Dezember 1955.
• Einzigartiges kunsthistorisches Archiv von Weltrang: Die Korrespondenz von Lyonel Feininger an den befreundeten Kunsthistoriker Alois J. Schardt sowie zwischen beiden Familien
• Unpublizierte, über 35 Jahre hinweg geschlossene Brieffolge
• Außergewöhnliche zeitliche Spanne: Von den Weimarer Aufbruchsjahren über das Exil bis ins New Yorker Spätwerk
• Künstlerisch veredelt mit 61 eingedruckten Original-Holzschnitten Feiningers sowie 3 lavierten Federzeichnungen
"Die Form ist auf’s Knappste bemessen - und der ganz Apparat der Farbe und der Malweise auf das Einfachste reduziert - wie Ballast der abgeworfen wurde, und nunmehr frei fliegen zu können"
(Falls Village, 24. Juli 1944)
Bedeutende, vollständige und bislang unveröffentlichte Brieffolge Feiningers an den Kunsthistoriker und Museumsdirektor Alois J. Schardt. Erhalten aus einem über 35 Jahre geführten Briefverkehr zwischen Lyonel Feininger und Alois J. Schardt sowie auch ihren Ehefrauen Julia Feininger und Mary Schardt, gehören sie zu den eindringlichsten Selbstzeugnissen zur Kunst der Moderne. In den Briefen verbinden sich werktheoretische Grundsatzfragen mit der existenziellen Erschütterung einer Epoche, in der die Errungenschaften der Avantgarde jäh zerschlagen wurden. So spiegelt die Korrespondenz nicht allein eine persönliche Freundschaft wider, sondern bildet das Protokoll eines kontinuierlichen künstlerischen Austauschs auf hohem intellektuellen Niveau. - Julia Feininger (1880-1970), die selbst Schülerin am Bauhaus war, erweist sich in den Briefen dabei als enge Vertraute und Stütze in der Arbeit ihres Mannes, und hatte einen bedeutenden Anteil daran, dass der Kontakt zu Alois und Mary Schardt aufrechterhalten wurde.
Über die historische Bedeutung hinaus besticht das Archiv durch seine materielle und ästhetische Kostbarkeit: Viele der Schreiben Feiningers sind mit originalen Holzschnitten, drei werden durch aquarellierte Federzeichungen verziert. Die Briefe bilden in ihrer Umfänglichkeit ein rares persönliches Zeugnis eines Suchenden, für den die Korrespondenz mit Schardt ein Resonanzraum für Zweifel, ästhetische Experimente und späte Befreiung war.
-
Zusammensetzung und Kollation
Die Korrespondenz umfasst insgesamt 111 Briefe u. Karten auf 214 Seiten in verschiedenen Formaten (überwiegend Quart) und auf verschiedenem, tlw. hauchdünnem sowie vereinzelt farbigem Papier, bis 1940 in deutscher Sprache, dann bilingual wechselnd oder ganz in Englisch:
I. 65 Briefe mit Unterschrift von L. Feininger an A. J. Schardt (3 unvollst.), davon 41 eigenhändig und 20 maschinenschriftlich sowie 2 eigenh. Postkarten, ferner 1 eigenh. Orig.-Umschlag
II. 34 Briefe von Julia Feininger an Alois und Mary Schardt, tlw. auch im Namen von L. Feininger, darunter 5 mit dessen eigenhändigen Zusätzen und Grüßen
III. 2 Briefe mit Unterschrift von L. Feininger an Schardts Sohn, Alois W. Schardt, u. a. das letztdatierte Schreiben mit Kondolenz für seinen am 24.12.1955 verstorbenen Vater
IV. 1 eigenhändiger Brief von T. Lux Feininger an Alois J. Schardt, ferner 9 maschinenschriftliche Briefe bzw. Entwürfe (ohne Unterschrift) von Alois J. Schardt an L. Feininger (3) und Julia Feininger (5) sowie von Mary Schardt an Julia Feininger (1)
- ILLUSTRATION: Mit 61 Orig.-Holzschnitten (davon 5 koloriert, 22 wdh.) und 3 Federzeichnungen mit aquarellfarbenen Lavierungen von Lyonel Feininger, unmittelbar als Briefköpfe auf die Briefbogen gedruckt (1 als Handabzug montiert). - ZUSTAND: Die Bll. überwiegend gelocht (tlw. mit meist nur minimalen Buchstabenverlust). Teils mit minimalen Falzeinrissen oder kl. Randläsuren. Insgesamt, trotz des meist fragilen Briefpapiers in bemerkenswert guter Erhaltung. - PROVENIENZ: Aus der Familie Alois J. Schardt (1889-1955), Los Angeles. - Sammlung Achim Moeller, New York (1984 aus dem Nachlass Schardts erworben).
Beiliegend 2 handschriftliche Briefe des Malers Hans Jürgen Kallmann (1908-1991) an Mary Schardt (Berlin, 19.03.1936) und Alois Schardt (Tarrenz, 8. Mai 1946) sowie 22 S. mit Exzerpten einiger Feininger-Briefe.
A unique, world-class art-historical archive: Lyonel Feininger's correspondence to his friend, the art historian Alois J. Schardt (1889-1955), as well as their families. Previously unpublished correspondence spanning an extraordinary period of over 35 years: from the pioneering years in Weimar through exile to his late work in New York. Artistically enhanced with 61 orig. woodcuts (5 colored, 22 repeated) by Feininger, printed on the letters, as well as 3 ink drawings with wash. - The correspondance comprises a total of 111 letters on 214 pages in varous formats (primarily quarto) and on varoius types of paper, written in German until 1940, and thereafter alternately bilingual or entirely in English. - Most sheets perforated (some with mostly only minimal loss of letters), occasionally with minimal tears or slight edge wear. Overall in remarkably good condition. - From the family of Alois J. Schardt (1889-1955), Los Angeles. - Collection Achim Moeller, New York (aquired from the Schardt estate in 1984).(R)
Lyonel Feininger
Maler und Graphiker, 1871-1956. Sammlung von 65 Briefen an Alois J. Schardt sowie 46 Briefen mit Korrespondenz beider Familien. Verschiedene Orte (Weimar, Deep/Pommern, Dessau, Berlin, New York, Falls Village, Plymouth u. a.), 20. Februar 1920 bis 30. Dezember 1955.
• Einzigartiges kunsthistorisches Archiv von Weltrang: Die Korrespondenz von Lyonel Feininger an den befreundeten Kunsthistoriker Alois J. Schardt sowie zwischen beiden Familien
• Unpublizierte, über 35 Jahre hinweg geschlossene Brieffolge
• Außergewöhnliche zeitliche Spanne: Von den Weimarer Aufbruchsjahren über das Exil bis ins New Yorker Spätwerk
• Künstlerisch veredelt mit 61 eingedruckten Original-Holzschnitten Feiningers sowie 3 lavierten Federzeichnungen
"Die Form ist auf’s Knappste bemessen - und der ganz Apparat der Farbe und der Malweise auf das Einfachste reduziert - wie Ballast der abgeworfen wurde, und nunmehr frei fliegen zu können"
(Falls Village, 24. Juli 1944)
Bedeutende, vollständige und bislang unveröffentlichte Brieffolge Feiningers an den Kunsthistoriker und Museumsdirektor Alois J. Schardt. Erhalten aus einem über 35 Jahre geführten Briefverkehr zwischen Lyonel Feininger und Alois J. Schardt sowie auch ihren Ehefrauen Julia Feininger und Mary Schardt, gehören sie zu den eindringlichsten Selbstzeugnissen zur Kunst der Moderne. In den Briefen verbinden sich werktheoretische Grundsatzfragen mit der existenziellen Erschütterung einer Epoche, in der die Errungenschaften der Avantgarde jäh zerschlagen wurden. So spiegelt die Korrespondenz nicht allein eine persönliche Freundschaft wider, sondern bildet das Protokoll eines kontinuierlichen künstlerischen Austauschs auf hohem intellektuellen Niveau. - Julia Feininger (1880-1970), die selbst Schülerin am Bauhaus war, erweist sich in den Briefen dabei als enge Vertraute und Stütze in der Arbeit ihres Mannes, und hatte einen bedeutenden Anteil daran, dass der Kontakt zu Alois und Mary Schardt aufrechterhalten wurde.
Über die historische Bedeutung hinaus besticht das Archiv durch seine materielle und ästhetische Kostbarkeit: Viele der Schreiben Feiningers sind mit originalen Holzschnitten, drei werden durch aquarellierte Federzeichungen verziert. Die Briefe bilden in ihrer Umfänglichkeit ein rares persönliches Zeugnis eines Suchenden, für den die Korrespondenz mit Schardt ein Resonanzraum für Zweifel, ästhetische Experimente und späte Befreiung war.
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Zusammensetzung und Kollation
Die Korrespondenz umfasst insgesamt 111 Briefe u. Karten auf 214 Seiten in verschiedenen Formaten (überwiegend Quart) und auf verschiedenem, tlw. hauchdünnem sowie vereinzelt farbigem Papier, bis 1940 in deutscher Sprache, dann bilingual wechselnd oder ganz in Englisch:
I. 65 Briefe mit Unterschrift von L. Feininger an A. J. Schardt (3 unvollst.), davon 41 eigenhändig und 20 maschinenschriftlich sowie 2 eigenh. Postkarten, ferner 1 eigenh. Orig.-Umschlag
II. 34 Briefe von Julia Feininger an Alois und Mary Schardt, tlw. auch im Namen von L. Feininger, darunter 5 mit dessen eigenhändigen Zusätzen und Grüßen
III. 2 Briefe mit Unterschrift von L. Feininger an Schardts Sohn, Alois W. Schardt, u. a. das letztdatierte Schreiben mit Kondolenz für seinen am 24.12.1955 verstorbenen Vater
IV. 1 eigenhändiger Brief von T. Lux Feininger an Alois J. Schardt, ferner 9 maschinenschriftliche Briefe bzw. Entwürfe (ohne Unterschrift) von Alois J. Schardt an L. Feininger (3) und Julia Feininger (5) sowie von Mary Schardt an Julia Feininger (1)
- ILLUSTRATION: Mit 61 Orig.-Holzschnitten (davon 5 koloriert, 22 wdh.) und 3 Federzeichnungen mit aquarellfarbenen Lavierungen von Lyonel Feininger, unmittelbar als Briefköpfe auf die Briefbogen gedruckt (1 als Handabzug montiert). - ZUSTAND: Die Bll. überwiegend gelocht (tlw. mit meist nur minimalen Buchstabenverlust). Teils mit minimalen Falzeinrissen oder kl. Randläsuren. Insgesamt, trotz des meist fragilen Briefpapiers in bemerkenswert guter Erhaltung. - PROVENIENZ: Aus der Familie Alois J. Schardt (1889-1955), Los Angeles. - Sammlung Achim Moeller, New York (1984 aus dem Nachlass Schardts erworben).
Beiliegend 2 handschriftliche Briefe des Malers Hans Jürgen Kallmann (1908-1991) an Mary Schardt (Berlin, 19.03.1936) und Alois Schardt (Tarrenz, 8. Mai 1946) sowie 22 S. mit Exzerpten einiger Feininger-Briefe.
A unique, world-class art-historical archive: Lyonel Feininger's correspondence to his friend, the art historian Alois J. Schardt (1889-1955), as well as their families. Previously unpublished correspondence spanning an extraordinary period of over 35 years: from the pioneering years in Weimar through exile to his late work in New York. Artistically enhanced with 61 orig. woodcuts (5 colored, 22 repeated) by Feininger, printed on the letters, as well as 3 ink drawings with wash. - The correspondance comprises a total of 111 letters on 214 pages in varous formats (primarily quarto) and on varoius types of paper, written in German until 1940, and thereafter alternately bilingual or entirely in English. - Most sheets perforated (some with mostly only minimal loss of letters), occasionally with minimal tears or slight edge wear. Overall in remarkably good condition. - From the family of Alois J. Schardt (1889-1955), Los Angeles. - Collection Achim Moeller, New York (aquired from the Schardt estate in 1984).(R)
Der Kunsthistoriker Alois J. Schardt (1889-1955), der 1917 bei Heinrich Bulle in Würzburg promovierte und 1920 Assistent von Ludwig Justi an der Berliner Nationalgalerie wurde, begeisterte sich früh für den Expressionismus und die Avantgarde. Als er 1926 die Leitung des Städtischen Museums Moritzburg in Halle übernahm, gehörte er zu den dynamischen und unbeugsamen Museumsdirektoren der Zwischenkriegszeit. Vermittelt durch Schardt erhielt Feininger 1929 vom Stadtmagistrat den Auftrag, eine respräsentative Stadtansicht zu malen. Danach folgten weitere Aufenthalte Feiningers in Halle, woraus bis 1931 der elf Gemälde umfassende Halle-Zyklus entstand, der schließlich durch die Stadt für die Sammlung der Moritzburg erworben wurde - dieser Zyklus stellt ein Schlüsselwerk in Feiningers Schaffen dar, für dessen formale und farbliche Genese die Briefe an Schardt wertvolle Einblicke liefern.
Die dramatischen politischen Umbrüche des Jahres 1933 trafen beide mit voller Wucht: Schardt wurde im Juli 1933 als Nachfolger des von den Nationalsozialisten verdrängten Ludwig Justi an die Berliner Nationalgalerie berufen. In der Überzeugung, den Expressionismus als genuine, nordisch-deutsche Kunstform behaupten zu können, richtete er im Kronprinzenpalais eine vieldiskutierte Schausammlung ein. Doch der Versuch des Brückenschlags scheiterte: Nach der Vorbesichtigung durch den Kultusminister Bernhard Rust wurde die Ausstellung geschlossen und Schardt im November 1933 seines Amtes enthoben. Es folgten Redeverbote, die Schließung einer von ihm kuratierten Franz-Marc-Gedächtnisausstellung durch die Gestapo 1936 und eine zunehmende Isolierung. 1939 gelang Schardt die Emigration in die USA. - Feininger, dessen Kunst ab 1933 aus deutschen Museen verbannt und 1937 in der Feme-Schau "Entartete Kunst" verhöhnt wurde, kehrte bereits zwei Jahre früher als Schardt in die USA, seinem Geburtsland, zurück, das er 1887 als Jugendlicher verlassen hatte. Die Briefe nach 1937 spiegeln das Trauma dieser Entwurzelung und die Schwierigkeiten des Neuanfangs in Amerika wider. Feininger lehrte am Mills College in Oakland, fing allmählich wieder an zu malen und konnte als freier Maler in New York arbeiten. In seinen Bildern setzte er sich mit den neuen monumentalen Stadtbildern Amerikas auseinander, die sich auch in einer Serie von Manhatten-Bildern widerspiegeln und die imposanten Wolkenkratzer und Straßenschluchten zeigen. Aber auch die Motive aus seiner ehemaligen Heimat sollten für ihn ein wichtiges Bildthema bleiben. - Ein halbes Leben lang begleiteten sie sich Nah und Fern, am 13.1.1956 starb Feininger - nur drei Wochen nach Schardt.
Die dramatischen politischen Umbrüche des Jahres 1933 trafen beide mit voller Wucht: Schardt wurde im Juli 1933 als Nachfolger des von den Nationalsozialisten verdrängten Ludwig Justi an die Berliner Nationalgalerie berufen. In der Überzeugung, den Expressionismus als genuine, nordisch-deutsche Kunstform behaupten zu können, richtete er im Kronprinzenpalais eine vieldiskutierte Schausammlung ein. Doch der Versuch des Brückenschlags scheiterte: Nach der Vorbesichtigung durch den Kultusminister Bernhard Rust wurde die Ausstellung geschlossen und Schardt im November 1933 seines Amtes enthoben. Es folgten Redeverbote, die Schließung einer von ihm kuratierten Franz-Marc-Gedächtnisausstellung durch die Gestapo 1936 und eine zunehmende Isolierung. 1939 gelang Schardt die Emigration in die USA. - Feininger, dessen Kunst ab 1933 aus deutschen Museen verbannt und 1937 in der Feme-Schau "Entartete Kunst" verhöhnt wurde, kehrte bereits zwei Jahre früher als Schardt in die USA, seinem Geburtsland, zurück, das er 1887 als Jugendlicher verlassen hatte. Die Briefe nach 1937 spiegeln das Trauma dieser Entwurzelung und die Schwierigkeiten des Neuanfangs in Amerika wider. Feininger lehrte am Mills College in Oakland, fing allmählich wieder an zu malen und konnte als freier Maler in New York arbeiten. In seinen Bildern setzte er sich mit den neuen monumentalen Stadtbildern Amerikas auseinander, die sich auch in einer Serie von Manhatten-Bildern widerspiegeln und die imposanten Wolkenkratzer und Straßenschluchten zeigen. Aber auch die Motive aus seiner ehemaligen Heimat sollten für ihn ein wichtiges Bildthema bleiben. - Ein halbes Leben lang begleiteten sie sich Nah und Fern, am 13.1.1956 starb Feininger - nur drei Wochen nach Schardt.
Commission, taxes et droit de suite
Cet objet est offert avec imposition régulière.
Calcul en cas d'imposition régulière:
Prix d'adjudication jusqu'à 200 000 € : 27 % de commission.
Prix d'adjudication supérieur à 200 000 € : montants partiels jusqu'à 200 000 € 27 % de commission, montants partiels supérieurs à 200 000 € : 22 % de commission.
La TVA légale de 19 % est prélevée sur la somme du prix d'adjudication et de la commission.
Calcul en cas de droit de suite:
Pour les œuvres originales d’arts plastiques et de photographie d’artistes vivants ou d’artistes décédés il y a moins de 70 ans, soumises au droit de suite, une rémunération au titre du droit de suite à hauteur des pourcentages indiqués au § 26, al. 2 de la loi allemande sur les droits d’auteur (UrhG) est facturée en sus pour compenser la rémunération liée au droit de suite due par le commissaire-priseur conformément au § 26 UrhG. À ce jour, elle est calculée comme suit :
4 pour cent pour la part du produit de la vente à partir de 400,00 euros et jusqu’à 50 000 euros,
3 pour cent supplémentaires pour la part du produit de la vente entre 50 000,01 et 200 000 euros,
1 pour cent supplémentaire pour la part entre 200 000,01 et 350 000 euros,
0,5 pour cent supplémentaire pour la part entre 350 000,01 et 500 000 euros et
0,25 pour cent supplémentaire pour la part au-delà de 500 000 euros.
Le total de la rémunération au titre du droit de suite pour une revente s’élève au maximum à 12 500 euros.
Calcul en cas d'imposition régulière:
Prix d'adjudication jusqu'à 200 000 € : 27 % de commission.
Prix d'adjudication supérieur à 200 000 € : montants partiels jusqu'à 200 000 € 27 % de commission, montants partiels supérieurs à 200 000 € : 22 % de commission.
La TVA légale de 19 % est prélevée sur la somme du prix d'adjudication et de la commission.
Calcul en cas de droit de suite:
Pour les œuvres originales d’arts plastiques et de photographie d’artistes vivants ou d’artistes décédés il y a moins de 70 ans, soumises au droit de suite, une rémunération au titre du droit de suite à hauteur des pourcentages indiqués au § 26, al. 2 de la loi allemande sur les droits d’auteur (UrhG) est facturée en sus pour compenser la rémunération liée au droit de suite due par le commissaire-priseur conformément au § 26 UrhG. À ce jour, elle est calculée comme suit :
4 pour cent pour la part du produit de la vente à partir de 400,00 euros et jusqu’à 50 000 euros,
3 pour cent supplémentaires pour la part du produit de la vente entre 50 000,01 et 200 000 euros,
1 pour cent supplémentaire pour la part entre 200 000,01 et 350 000 euros,
0,5 pour cent supplémentaire pour la part entre 350 000,01 et 500 000 euros et
0,25 pour cent supplémentaire pour la part au-delà de 500 000 euros.
Le total de la rémunération au titre du droit de suite pour une revente s’élève au maximum à 12 500 euros.



