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Maria Sibylla Merian
Surinaamsche Insecten (&) Europische Insecten, 1730.
Estimation: € 30,000 / $ 33,600
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Maria Sibylla Merian
Surinaamsche Insecten (&) Europische Insecten, 1730.
Estimation: € 30,000 / $ 33,600
Meilenstein naturwissenschaftlicher Buchkunst
Maria Sibylla Merian
Over de voorttelling en wonderbaerlyke Veranderingen der surinaamsche Insecten. - De europische Insecten, naauwkeurig onderzoget, na't leven geschildert. - 2 Werke in 1 Band. Amsterdam, J. F. Bernhard 1730.
• Die beiden großen Insekten- und Blumenbücher der Maria Sibylla Merian
• In den Amsterdamer Bernard-Ausgaben von 1730
• Vollständiges und breitrandiges Exemplar der beiden berühmten Folgen
• Von bemerkenswerter Provenienz: aus dem Baseler Zweig der Familie Merian
"Eines der prachtvollsten illustrierten Bücher, die je geschaffen wurden" (Elisabeth Rücker)
Nach Maria Sibylla Merians Tod erwarb der in Amsterdam lebende französische Buchhändler und Verleger Jean Frederic Bernard (1680-1744) die originalen Druckplatten und verwendete diese für die monumentale Ausgabe der Surinaamschen und Europischen Insecten . Ebenso übernahm er Merians präzise formulierten Texte, die sich auf ihre eigenen Beobachtungen stützten.
Die Surinaamschen Insecten liegen hier in insgesamt vierter Auflage und zugleich dritter Auflage mit holländischem Text vor. Die schönen, mittlerweile ikonographischen Darstellungen zeigen exotische Insekten wie Schmetterlinge, Käfer und Spinnen, ferner Amphibien und Reptilien, zusammen mit den einheimischen Pflanzen Surinams, die Maria Sibylla Merian (zusammen mit ihrer jüngeren Tochter) bei ihrem zweijährigen Aufenthalt 1699-1701 in der niederländischen Kolonie studierte und ihre Beobachtungen in Zeichnungen festhielt. - "Ihre schon beim Raupenbuch erwiesene Meisterschaft, den Pflanzen und Tieren bei der Darstellung ihre Eigentümlichkeit zu erhalten, und sie trotzdem in eine wirksame Bildkomposition hineinzubauen, hat mit dem Surinam-Werk einen unvergleichlichen Höhepunkt erreicht." (Rücker)
Die Europischen Insecten , hier in der ersten Folio-Ausgabe, sind eine Zusammenfassung von Maria Sibylla Merians Raupenbuch und dem Neuen Blumenbuch. Zeitgleich erschien eine Ausgabe mit französischem Text. "The first folio edition and the first appearance of the full suite of Maria Merian's plates of the European insects, the companion and complement to her great Surinam work .. it is as remarkable for its botanical as for its entomological content: the insects are presented in different stages of metamorphosis on and around flowers" (De Belder S. 255).
EINBAND: Lederband der Zeit mit Rückenvergoldung. 53,5 : 37,5 cm. - ILLUSTRATION: Mit gestochenem Frontispiz, 2 gestochenen Titelvignetten und 72 Kupfertafeln bzw. 47 Tafeln mit 184 Kupfern. - KOLLATION: 4 Bll., 51 S.; 2 Bll., 84 S. - ZUSTAND: Das Frontispiz hier vor die Surinaamschen Insecten eingebunden. Teilweise etwas fleckig, ca. 2 Tafeln und 3 Textbll. unten mit kl. Einriß, 1 Tafel unten rechts mit kl. Läsur und kl. Eckabriß. Insgesamt breitrandiges und guterhaltenes Exemplar. Einband mit Gebrauchsspuren und tlw. fleckig, Vorderdeckel an den rechten Ecken mit kl. Fehlstellen im Bezug, Rücken an den Enden mit untersch. Fehlstellen. - PROVENIENZ: Mit Exlibris von Louis Merian aus Basel, seit ca. 1835 als Textilfabrikant in Höllstein (Baden), mit dem Merianschen Familienwappen und Motto "Pietas contenta lucratur" (seit Matthäus Merian). - Privatsammlung Schweiz.
LITERATUR: Nissen 1341 und 1342. - Horn/Sch. 14992 und 14993. - Hunt 484 und 483 Anm. - Rücker S. 46ff. und Nr. 39.
The two magnificent works by Maria Sibylla Merian about the insects and flowers of Suriname and Europe in 1 volume. Third Dutch edition (and overall 4th edition) of the insects of Suriname, and the first folio edition of the insects of Europe, both published 1730 by J. F. Bernard in Amsterdam. Complete and wide-margined copy. With engr. frontispiece, 2 engr. title vignettes and 72 engr. plates (Suriname) together with 47 plates with 184 engravings (Europe). Contemp. calf with gilt decoration on spine (with visible traces of use, spine with defects). - The frontispiece here bound in at the beginning of the book. Partly somewhat stained, ca. 2 plates and 3 text leaves with small tear to bottom margin, 1 plate with small defect and torn-off corner to bottom right. Overall well-preserved copy with wide margins. - Of remarkable provenance: With armorial bookplate of Louis Merian from Basle, since ca. 1835 merchant in Höllstein, Baden. - Swiss private collection.
Maria Sibylla Merian
Over de voorttelling en wonderbaerlyke Veranderingen der surinaamsche Insecten. - De europische Insecten, naauwkeurig onderzoget, na't leven geschildert. - 2 Werke in 1 Band. Amsterdam, J. F. Bernhard 1730.
• Die beiden großen Insekten- und Blumenbücher der Maria Sibylla Merian
• In den Amsterdamer Bernard-Ausgaben von 1730
• Vollständiges und breitrandiges Exemplar der beiden berühmten Folgen
• Von bemerkenswerter Provenienz: aus dem Baseler Zweig der Familie Merian
"Eines der prachtvollsten illustrierten Bücher, die je geschaffen wurden" (Elisabeth Rücker)
Nach Maria Sibylla Merians Tod erwarb der in Amsterdam lebende französische Buchhändler und Verleger Jean Frederic Bernard (1680-1744) die originalen Druckplatten und verwendete diese für die monumentale Ausgabe der Surinaamschen und Europischen Insecten . Ebenso übernahm er Merians präzise formulierten Texte, die sich auf ihre eigenen Beobachtungen stützten.
Die Surinaamschen Insecten liegen hier in insgesamt vierter Auflage und zugleich dritter Auflage mit holländischem Text vor. Die schönen, mittlerweile ikonographischen Darstellungen zeigen exotische Insekten wie Schmetterlinge, Käfer und Spinnen, ferner Amphibien und Reptilien, zusammen mit den einheimischen Pflanzen Surinams, die Maria Sibylla Merian (zusammen mit ihrer jüngeren Tochter) bei ihrem zweijährigen Aufenthalt 1699-1701 in der niederländischen Kolonie studierte und ihre Beobachtungen in Zeichnungen festhielt. - "Ihre schon beim Raupenbuch erwiesene Meisterschaft, den Pflanzen und Tieren bei der Darstellung ihre Eigentümlichkeit zu erhalten, und sie trotzdem in eine wirksame Bildkomposition hineinzubauen, hat mit dem Surinam-Werk einen unvergleichlichen Höhepunkt erreicht." (Rücker)
Die Europischen Insecten , hier in der ersten Folio-Ausgabe, sind eine Zusammenfassung von Maria Sibylla Merians Raupenbuch und dem Neuen Blumenbuch. Zeitgleich erschien eine Ausgabe mit französischem Text. "The first folio edition and the first appearance of the full suite of Maria Merian's plates of the European insects, the companion and complement to her great Surinam work .. it is as remarkable for its botanical as for its entomological content: the insects are presented in different stages of metamorphosis on and around flowers" (De Belder S. 255).
EINBAND: Lederband der Zeit mit Rückenvergoldung. 53,5 : 37,5 cm. - ILLUSTRATION: Mit gestochenem Frontispiz, 2 gestochenen Titelvignetten und 72 Kupfertafeln bzw. 47 Tafeln mit 184 Kupfern. - KOLLATION: 4 Bll., 51 S.; 2 Bll., 84 S. - ZUSTAND: Das Frontispiz hier vor die Surinaamschen Insecten eingebunden. Teilweise etwas fleckig, ca. 2 Tafeln und 3 Textbll. unten mit kl. Einriß, 1 Tafel unten rechts mit kl. Läsur und kl. Eckabriß. Insgesamt breitrandiges und guterhaltenes Exemplar. Einband mit Gebrauchsspuren und tlw. fleckig, Vorderdeckel an den rechten Ecken mit kl. Fehlstellen im Bezug, Rücken an den Enden mit untersch. Fehlstellen. - PROVENIENZ: Mit Exlibris von Louis Merian aus Basel, seit ca. 1835 als Textilfabrikant in Höllstein (Baden), mit dem Merianschen Familienwappen und Motto "Pietas contenta lucratur" (seit Matthäus Merian). - Privatsammlung Schweiz.
LITERATUR: Nissen 1341 und 1342. - Horn/Sch. 14992 und 14993. - Hunt 484 und 483 Anm. - Rücker S. 46ff. und Nr. 39.
The two magnificent works by Maria Sibylla Merian about the insects and flowers of Suriname and Europe in 1 volume. Third Dutch edition (and overall 4th edition) of the insects of Suriname, and the first folio edition of the insects of Europe, both published 1730 by J. F. Bernard in Amsterdam. Complete and wide-margined copy. With engr. frontispiece, 2 engr. title vignettes and 72 engr. plates (Suriname) together with 47 plates with 184 engravings (Europe). Contemp. calf with gilt decoration on spine (with visible traces of use, spine with defects). - The frontispiece here bound in at the beginning of the book. Partly somewhat stained, ca. 2 plates and 3 text leaves with small tear to bottom margin, 1 plate with small defect and torn-off corner to bottom right. Overall well-preserved copy with wide margins. - Of remarkable provenance: With armorial bookplate of Louis Merian from Basle, since ca. 1835 merchant in Höllstein, Baden. - Swiss private collection.
Commission, taxes et droit de suite
Cet objet est offert avec imposition régulière ou avec imposition différentielle.
Calcul en cas d'imposition différentielle:
Prix d'adjudication jusqu'à 200 000 € : 34 % de commission.
Prix d'adjudication supérieur à 200 000 € : montants partiels jusqu'à 200 000 € 34 % de commission, montants partiels supérieurs à 200 000 € : 29 % de commission.
La commission comprend la TVA, laquelle ne figure cependant pas sur la facture.
Calcul en cas d'imposition régulière:
Prix d'adjudication jusqu'à 200 000 € : 27 % de commission.
Prix d'adjudication supérieur à 200 000 € : montants partiels jusqu'à 200 000 € 27 % de commission, montants partiels supérieurs à 200 000 € : 22 % de commission.
La TVA légale de 7 % est prélevée sur la somme du prix d'adjudication et de la commission.
Si vous souhaitez appliquer l'imposition régulière, merci de bien vouloir le communiquer par écrit avant la facturation.
Calcul en cas de droit de suite:
Pour les œuvres originales d’arts plastiques et de photographie d’artistes vivants ou d’artistes décédés il y a moins de 70 ans, soumises au droit de suite, une rémunération au titre du droit de suite à hauteur des pourcentages indiqués au § 26, al. 2 de la loi allemande sur les droits d’auteur (UrhG) est facturée en sus pour compenser la rémunération liée au droit de suite due par le commissaire-priseur conformément au § 26 UrhG. À ce jour, elle est calculée comme suit :
4 pour cent pour la part du produit de la vente à partir de 400,00 euros et jusqu’à 50 000 euros,
3 pour cent supplémentaires pour la part du produit de la vente entre 50 000,01 et 200 000 euros,
1 pour cent supplémentaire pour la part entre 200 000,01 et 350 000 euros,
0,5 pour cent supplémentaire pour la part entre 350 000,01 et 500 000 euros et
0,25 pour cent supplémentaire pour la part au-delà de 500 000 euros.
Le total de la rémunération au titre du droit de suite pour une revente s’élève au maximum à 12 500 euros.
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Calcul en cas de droit de suite:
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4 pour cent pour la part du produit de la vente à partir de 400,00 euros et jusqu’à 50 000 euros,
3 pour cent supplémentaires pour la part du produit de la vente entre 50 000,01 et 200 000 euros,
1 pour cent supplémentaire pour la part entre 200 000,01 et 350 000 euros,
0,5 pour cent supplémentaire pour la part entre 350 000,01 et 500 000 euros et
0,25 pour cent supplémentaire pour la part au-delà de 500 000 euros.
Le total de la rémunération au titre du droit de suite pour une revente s’élève au maximum à 12 500 euros.



