Vente: 611 / Day Sale 05 décembre 2026 à Munich → Lot 126000879
126000879
Emil Nolde
Verschneite Alpenlandschaft und ein Berghaus (Schweiz), Wohl 1930.
Watercolor
Estimation: € 40,000 / $ 46,400
Les informations sur la commission d´achat, les taxes et le droit de suite sont disponibles quatre semaines avant la vente.
126000879
Emil Nolde
Verschneite Alpenlandschaft und ein Berghaus (Schweiz), Wohl 1930.
Watercolor
Estimation: € 40,000 / $ 46,400
Les informations sur la commission d´achat, les taxes et le droit de suite sont disponibles quatre semaines avant la vente.
Emil Nolde
1867 - 1956
Verschneite Alpenlandschaft und ein Berghaus (Schweiz). Wohl 1930.
Aquarell.
Rechts unten signiert. Auf Japan. 36,1 x 45,9 cm (14,2 x 18 in), blattgroß. [CH].
• Innerhalb seines Œuvres sind die winterlichen Bergmotive von großer Seltenheit.
• Strahlend blauer Himmel: Das verschneite Bergpanorama mit Almhütte, hohen Gipfeln und dunkelgrünen Hängen entsteht ohne Binnen- oder Umrisszeichnung direkt aus der Farbe heraus.
• Sehnsuchtsort: Vor der Jahrhundertwende lebt Emil Nolde eine Zeit lang in St. Gallen, später verbringt er zahlreiche Urlaube, u. a. seine beiden Hochzeitsreisen, in der Schweiz.
• Nolde entdeckt seine Begeisterung für das Bergsteigen und Klettern, er besteigt u. a. das Matterhorn.
• Die Bergaquarelle entstehen meist direkt vor dem Motiv.
Mit einer Fotoexpertise von Prof. Dr. Manfred Reuther, Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde, vom 30. September 2008. Das Werk ist im Archiv der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde unter der Nummer Fr.A.2841 registriert und wird in das künftige Werkverzeichnis der Aquarelle und Zeichnungen von Emil Nolde aufgenommen.
PROVENIENZ: Galerie Günther Franke, München.
Privatsammlung Süddeutschland (1957 vom Vorgenannten erworben, in Familienbesitz bis 2008).
Sammlung Dietmar Manke, Schleswig-Holstein (2008 erworben, Grisebach, Berlin).
LITERATUR: Grisebach, Berlin, Ausgewählte Werke, 28.11.2008, Los 48 (m. Abb.).
"Jeweils während einiger Wintermonate reisten wir alljährlich hinauf in die winterliche Welt der Berge, gesundheitlich Stärkung suchend .. Aber auch immer führte ich die Aquarellfarben mit, malend, wo ich es konnte, die Schneeberge, die Wolkenschönheit, die Wettertannen. [..] Und wieder mit den Malsachen stand ich auf einer Terrasse beschäftigt, die grandiosen Bergmassen malend. Meine begonnenen Blätter lagen in der Wintersonne trocknend umher [..]."
Emil Nolde, in: Emil Nolde, Reisen Ächtung Befreiung 1919-1946, Köln 1978, S. 112ff.
1867 - 1956
Verschneite Alpenlandschaft und ein Berghaus (Schweiz). Wohl 1930.
Aquarell.
Rechts unten signiert. Auf Japan. 36,1 x 45,9 cm (14,2 x 18 in), blattgroß. [CH].
• Innerhalb seines Œuvres sind die winterlichen Bergmotive von großer Seltenheit.
• Strahlend blauer Himmel: Das verschneite Bergpanorama mit Almhütte, hohen Gipfeln und dunkelgrünen Hängen entsteht ohne Binnen- oder Umrisszeichnung direkt aus der Farbe heraus.
• Sehnsuchtsort: Vor der Jahrhundertwende lebt Emil Nolde eine Zeit lang in St. Gallen, später verbringt er zahlreiche Urlaube, u. a. seine beiden Hochzeitsreisen, in der Schweiz.
• Nolde entdeckt seine Begeisterung für das Bergsteigen und Klettern, er besteigt u. a. das Matterhorn.
• Die Bergaquarelle entstehen meist direkt vor dem Motiv.
Mit einer Fotoexpertise von Prof. Dr. Manfred Reuther, Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde, vom 30. September 2008. Das Werk ist im Archiv der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde unter der Nummer Fr.A.2841 registriert und wird in das künftige Werkverzeichnis der Aquarelle und Zeichnungen von Emil Nolde aufgenommen.
PROVENIENZ: Galerie Günther Franke, München.
Privatsammlung Süddeutschland (1957 vom Vorgenannten erworben, in Familienbesitz bis 2008).
Sammlung Dietmar Manke, Schleswig-Holstein (2008 erworben, Grisebach, Berlin).
LITERATUR: Grisebach, Berlin, Ausgewählte Werke, 28.11.2008, Los 48 (m. Abb.).
"Jeweils während einiger Wintermonate reisten wir alljährlich hinauf in die winterliche Welt der Berge, gesundheitlich Stärkung suchend .. Aber auch immer führte ich die Aquarellfarben mit, malend, wo ich es konnte, die Schneeberge, die Wolkenschönheit, die Wettertannen. [..] Und wieder mit den Malsachen stand ich auf einer Terrasse beschäftigt, die grandiosen Bergmassen malend. Meine begonnenen Blätter lagen in der Wintersonne trocknend umher [..]."
Emil Nolde, in: Emil Nolde, Reisen Ächtung Befreiung 1919-1946, Köln 1978, S. 112ff.


